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Mietspiegel Frankfurt am Main 2026: Wert ermitteln, Fristen kennen

Frankfurt hat seit Juni 2026 einen neuen Mietspiegel, und die hessische Mieterschutzverordnung endet am 25. November 2026.

Geprüft von Radif Partners · Redaktionsrichtlinien · Methodik

Höchstens zulässige Miete bei Mietbeginn

750,20 €

69,80 € pro Monat zu viel

Ortsübliche Vergleichsmiete11,00 €/m²
Vergleichsmiete für Ihre Fläche682 €
Mietpreisbremsegilt bis 25. November 2026
Kappungsgrenze15 % in drei Jahren
Grenze: Vergleichsmiete + 10 %750,20 €

Zurückfordern können Sie erst nach einer Rüge in Textform. Kommt sie binnen 30 Monaten nach Mietbeginn und läuft der Vertrag noch, gilt sie ab Vertragsbeginn (§ 556g Abs. 2 BGB).

So rechnen wir

Der Frankfurter Mietspiegel 2026 gilt seit dem 25. Juni 2026 und läuft bis zum 31. Mai 2028. Er ist ein qualifizierter Mietspiegel, den das Amt für Wohnungswesen herausgibt; wissenschaftlich bearbeitet hat ihn das Institut Wohnen und Umwelt in Darmstadt, Stichtag der Daten ist der 1. Juli 2025. Rechnerisch ist er ein Regressionsmietspiegel: Eine Basismiete nach Wohnfläche wird mit prozentualen Zu- und Abschlägen für Baujahr, Ausstattung und Wohnlage angepasst; für die Lage unterscheidet er zehn Kategorien, die ein Wohnlagenverzeichnis und eine Karte zuordnen. Die Stadt behält sich alle Rechte vor, deshalb nennt dieser Rechner keine Frankfurter Werte; den städtischen Mietspiegel-Rechner verlinken wir. Wichtig für 2026: Die hessische Mieterschutzverordnung, die Frankfurt die Mietpreisbremse und die Kappungsgrenze von 15 Prozent bringt, tritt am 25. November 2026 außer Kraft. Eine neue Verordnung war im Herbst 2026 nach Presseberichten in Vorbereitung, aber noch nicht verkündet.

Ein neuer Mietspiegel und ein auslaufender Schutz

Für Frankfurter Mieter fallen 2026 zwei Daten zusammen. Am 25. Juni trat der neue Mietspiegel in Kraft, der den Mietspiegel 2024 ablöst und bis Ende Mai 2028 gilt. Und die hessische Mieterschutzverordnung, die für Frankfurt die Mietpreisbremse, die Kappungsgrenze von 15 Prozent und eine verlängerte Kündigungssperrfrist nach Umwandlung in Eigentum regelt, endet im November. Wer jetzt eine Wohnung sucht, sollte den Vertragsschluss im Blick behalten: Maßgeblich ist der Tag, an dem der Vertrag geschlossen wird. Ob und mit welchen Gemeinden eine Nachfolgeverordnung kommt, entscheidet die Landesregierung.

Mietspiegel Frankfurt am Main: Eckdaten, Stand 12. Oktober 2026
MerkmalAngabe
AusgabeFrankfurter Mietspiegel 2026 (erste Auflage, Juni 2026)
Artqualifiziert, § 558d BGB
Gültig ab25. Juni 2026
Gültig bis31. Mai 2028
HerausgeberMagistrat der Stadt Frankfurt am Main, Amt für Wohnungswesen
Werte auf dieser Websitekeine: Die Rechte sind vorbehalten
Mietpreisbremseja, bis 25. November 2026
Kappungsgrenze15 % bis 25. November 2026

Rechnen mit dem Frankfurter Wert

Den Wert für Ihre Wohnung ermitteln Sie im Mietspiegel-Rechner der Stadt Frankfurt. Der Mietcheck oben verbindet ihn mit den hessischen Regeln. Für eine Mieterhöhung gilt bis zum Ablauf der Verordnung die abgesenkte Kappungsgrenze: Bei 775 € bisheriger Miete und 68 m² sind höchstens 891,25 € zulässig, statt der 911 €, die die Vergleichsmiete erlauben würde. Danach gälten 20 Prozent, sofern keine neue Verordnung kommt.

Die Liste aller hessischen Gemeinden und die Einzelheiten zur Verordnung stehen auf der Seite Mietpreisbremse Hessen. Wie eine Rüge aussieht und warum die Frist von 30 Monaten zählt, erklärt die Seite zur Rüge.

Häufige Fragen

Gilt die Mietpreisbremse in Frankfurt nach dem 25. November 2026 noch?

Nach dem heutigen Stand nicht: Die hessische Verordnung tritt mit Ablauf des 25. November 2026 außer Kraft, und ein Vertrag vom 1. Dezember 2026 fiele nicht mehr darunter. Die Landesregierung hat eine Nachfolgeverordnung angekündigt. Sobald sie verkündet ist, tragen wir sie ein; für Verträge, die vor dem Stichtag geschlossen wurden, bleibt die Mietpreisbremse ohnehin maßgeblich.

Wie finde ich meine Wohnlage im Frankfurter Mietspiegel?

Über das Wohnlagenverzeichnis zum Mietspiegel 2026 und die zugehörige Karte, die die Stadt neben der Broschüre veröffentlicht, oder direkt im Online-Rechner der Stadt, der die Adresse abfragt. Frankfurt unterscheidet zehn Lagekategorien statt der üblichen drei; der Zu- oder Abschlag hängt an dieser Kategorie.

Wie viel kann ich in Frankfurt zurückfordern, wenn meine Miete zu hoch war?

Ergibt der städtische Rechner für 68 m² etwa 13,40 € je Quadratmeter, lag die Grenze bei 1.002,32 €. Bei vereinbarten 1.080 € sind 77,68 € im Monat zu viel. Mit einer Rüge innerhalb von 30 Monaten nach Mietbeginn bekommen Sie die Überzahlung seit Vertragsbeginn zurück; der Mietpreisbremse-Rechner zählt die Monate.

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Quellen

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Herausgeber von Mietrechtsrechnern für Deutschland

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