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Mietenspiegel Hamburg: Ihre Vergleichsmiete mit Spanne

Normale oder gute Wohnlage, Baujahr und Fläche bestimmen das Feld; die Ausstattung entscheidet, wo Sie in der Spanne liegen.

Geprüft von Radif Partners · Redaktionsrichtlinien · Methodik

Höchstens zulässige Miete bei Mietbeginn

515,59 €

304,41 € pro Monat zu viel

Ortsübliche Vergleichsmiete7,56 €/m²
Vergleichsmiete für Ihre Fläche468,72 €
Spanne im Mietspiegel7,25–10,82 €/m²
Mietpreisbremsegilt bis 31. Dezember 2029
Kappungsgrenze15 % in drei Jahren
Grenze: Vergleichsmiete + 10 %515,59 €

Zurückfordern können Sie erst nach einer Rüge in Textform. Kommt sie binnen 30 Monaten nach Mietbeginn und läuft der Vertrag noch, gilt sie ab Vertragsbeginn (§ 556g Abs. 2 BGB).

So rechnen wir
Hamburger Mietenspiegel 2025, Feld I2 · Offizieller Mietspiegel · Verordnung Hamburg

Der Hamburger Mietenspiegel 2025 ist ein qualifizierter Mietspiegel der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen mit dem Erhebungsstichtag 1. April 2025, anwendbar seit dem 9. Dezember 2025. Er unterscheidet nur zwei Wohnlagen, normal und gut, zehn Baualtersklassen von vor 1919 bis 2024 und fünf beziehungsweise sechs Größenklassen. Jedes Feld nennt einen Mittelwert, erstmals als Median, und eine Spanne, die zwei Drittel der erhobenen Mieten umfasst. Die Stadt stellt die Werte als offene Daten unter der Datenlizenz Deutschland bereit; der Rechner verwendet sie unverändert. Eine Altbauwohnung von 1910 mit 55 m² in normaler Lage liegt im Feld C2 bei 11,50 €, eine Wohnung von 1975 mit 70 m² im Feld K3 bei 6,76 €, ein Neubau von 2018 mit 85 m² in guter Lage bei 16,43 € je Quadratmeter. In ganz Hamburg gilt die Mietpreisbremse bis zum 31. Dezember 2029 und die Kappungsgrenze von 15 Prozent bis zum 31. August 2028.

Wie der Hamburger Mietenspiegel aufgebaut ist

Anders als in Berlin gibt es in Hamburg eine einzige Tabelle. Ihre Spalten sind die Baualtersklassen, ihre Zeilen die Kombinationen aus Wohnlage und Wohnfläche: vier Größenklassen für die normale Lage, fünf für die gute, bei der die größte Klasse ab 131 m² beginnt. Alle Werte gelten für Wohnungen mit Bad und Sammelheizung. Der Rechner nimmt das Feld, in das Ihre Wohnung fällt, und zeigt Mittelwert und Spanne. Die Werte stammen aus dem offenen Datensatz der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und sind mit der Tabelle im PDF abgeglichen.

Hamburger Mietenspiegel 2025, Datenlizenz Deutschland – Namensnennung (dl-de/by-2-0)
WohnungFeldSpanne je m²Mittelwert je m²
1910, 55 m², normale LageC29,65 bis 15,00 €11,50 €
1975, 70 m², normale LageK36,25 bis 9,48 €6,76 €
2018, 85 m², gute LageO713,89 bis 20,25 €16,43 €

Mieterhöhung in Hamburg

Hamburg hat die Kappungsgrenze für das ganze Stadtgebiet auf 15 Prozent abgesenkt. Für die Wohnung von 1975 mit 620 € Miete heißt das: Die Vergleichsmiete erlaubt 473,20 €, die Kappungsgrenze 713,00 €; verlangt der Vermieter 700 €, müssen Sie nur 620,00 € zustimmen, und zwar bis zum 31. Dezember 2026. Der Mieterhöhungsrechner geht alle Fristen durch.

Bei einer Neuvermietung greift die Mietpreisbremse: höchstens der Wert des Feldes plus zehn Prozent, sofern keine Ausnahme vorliegt. Weil der Mittelwert seit 2025 ein Median ist, ist er mit den arithmetischen Mittelwerten früherer Hamburger Mietenspiegel nicht vergleichbar; wer ein älteres Erhöhungsschreiben mit dem neuen Mietenspiegel vergleicht, sollte das bedenken.

Häufige Fragen

Wie finde ich heraus, ob meine Hamburger Straße normale oder gute Wohnlage ist?

Im Wohnlagenverzeichnis zum Mietenspiegel 2025, das die Behörde als PDF veröffentlicht, oder über die Online-Abfrage auf hamburg.de, die zu jeder Adresse Lage und Spanne nennt. Die Einstufung erfolgt je Straßenabschnitt nach Bodenrichtwert, Sozialstruktur, Einwohnerdichte, Lärm und Grünflächen. Eine dritte, einfache Lage kennt der Hamburger Mietenspiegel nicht.

Wo in der Spanne liegt meine Hamburger Wohnung?

Bei üblicher Ausstattung für das Baualter am Mittelwert, bei besserer Ausstattung im oberen, bei schlechterer im unteren Bereich. Der Mietenspiegel nennt dafür Merkmale wie Einbauküche, Gäste-WC oder Bad mit Fenster, aber keine Euro-Beträge. Der Rechner setzt deshalb Ihre Wahl um: Für die Wohnung von 1975 ergibt der obere Bereich 8,12 € statt 6,76 €.

Warum zeigt der Rechner für manche Hamburger Neubauten keinen Wert?

Weil der Mietenspiegel dort ein Leerfeld hat: Für kleine Wohnungen unter 41 m² aus den Jahren 2021 bis 2024 in guter Lage und für große Wohnungen ab 131 m² aus den Jahren 1961 bis 1967 in guter Lage gab es zu wenige Daten. Von den 90 Feldern sind 88 belegt. Für Leerfelder muss die Vergleichsmiete anders begründet werden, etwa mit Vergleichswohnungen.

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Quellen

Verfasst von

Herausgeber von Mietrechtsrechnern für Deutschland

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